Hallo,
lange lange ist es her. Diesmal habe ich aber eine gute Ausrede: Ich war 3 Wochen im Norden Ghanas reisen und hatte wirklich gar keinen Zugang zu Internet. Um alles detailgetreu zu erzaehlen brauchte ich wahrscheinlich ebenfalls 3 Wochen. Also gebe ich euch einfach eine kurze Zusammenfassung wo ich ueberall war. Leider kann ich keine Karte mit hochladen; aber es gibt ja google earth. Wenn jemand etwas genauer wissen will kann er oder sie mir selbstverstaendlich eine Mail schreiben.
Alsooooooooo:
Angefangen hat es gestern genau vor 3 Wochen. Lore und ich haben einen Bus nach Tamale genommen. Um 6.00 Uhr.Morgens.
Mittags waren wir dann in Tamale und haben beschlossen weiter nach Damongo zu fahren. In Damongo kamen wir bloederweise an als es schon dunkel war und es kein Trotro mehr nach Larabanga, was unser erstes Ziel war, gab. Ein netter Ghanaer hat uns zum Glueck aber noch den letzten Truck nach Larabanga gezeigt. Wir stiegen auf die Ladeflaeche und waren heilfroh dass wir noch eine Mitfahrgelegenheit bekommen haben. Das hielt aber auch nur die ersten 15 Minuten der Fahrt an. Danach haben wir es verflucht. Die Strasse war nicht geteert und hatte meinem Gefuehl nach extra viele Loecher. Auf der 50 minuetigen Fahrt versuchten Lore und ich uns so gut wie moeglich am Gelander festzuhalten, waehrend wir ebenfalls versuchten nicht ueber all die Menschen und Sachen zu fallen, mit denen der Truck beladen war. Lore und ich hatten noch eine Woche danach blaue Flecken und einen Mordsmuskelkater in den Armen.
In Larabanga haben wir auf dem Dach eines hauses eines gewissen Hamzas geschlafen, der uns fuer den naechasten Tag auch Fahrraeder auslieh, damit wir in den Mole Nationalpark fahren konnten. (6km morgens um 6 am) Auf der Fahrt sind uns bis zum Informationscenter haufenweise Affen und Warzenschweine - wie aus Koenig der Loewen - ueber den Weg gelaufen. Gerade bei den Warzenschweinen wurde es mir auf dem Fahrrad dann doch etwas mulmig zumute. Vor allem weil Lore sich dann auch noch daran erinnerte, dass es im Mole auch Elefanten und Loewen gab...
Wir sind aber heil angekommen. Vor der Tour warnte unser Guide uns schon mal vor, dass es sein kann, dass wir nur antilopen sehen. keine Elefanten. keine sonstigen coolen Tiere. Also stellten wir uns einfach nur auf einen schoenen Spaziergang durch die wunderschoene Savannenlandschaft ein. Naja ein bisschen entaeuscht waren wir schon.
Und dann - nach 10 Minuten walk - haben wir doch tatsaechlich elefanten gesehen!!!
Da war die Freude natuerlich um so groesser. Wir sind ihnen nach gelaufen bis zu einem See, wo sich die 6 Dickhaeuter ein Bad goennten.Das war schon fast unwirklich. wir sasen am Ufer des sees und schauten den Elefanten beim Baden zu.
Mittags sind wir die 6km wieder zuruckgeradelt. Nach einer kurzen pause in einem "Cafe" ging es weiter zu der aeltestetn Moschee Ghanas in Larabanga. Sie wurde 1470 im west-sudanesischem Baustil erbaut. Nach einem kurzem Spaziergang in Larabanga war unser 2. Tag der Reise auch schon vorbei.
Leider ist meine Zeit im Internetcafe schon fast wieder vorbei. Das naechste Mal erzaehle ich weiter.
Liebste Gruese,
eure Janna
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